GPS Tracker i-gotU GT-200e im Test!

Sep 27
2009

Vor ein paar Wochen schrieb mich die Firma Mobile Action an und wollte dass ich Ihr Produkt i-gotU GT-200e teste. Da ich schon vorher GPS Software getestet habe (siehe GPS Cycle Computer) und mich allgemein dieser Tracker interessiert hat, habe ich natürlich freudig zugestimmt.

Nach nur wenigen Tagen hatte ich das Paket mit dem Empfänger erhalten. In der Verpackung enthalten sind das Gerät, ein Lade- und Übertragungskabel und ein Band zum Befestigen.

verpackung Recht praktisch finde ich, dass es nur ein Kabel sowohl zum Laden des Gerätes als auch zum Übertragen der Daten gibt. Immer wieder ärgere ich mich bei meiner alten Digicam, dass ich 2 unterschiedliche dafür brauche :)

Um das Device kann man einen Gummimantel anlegen, der es erlaubt das Befestigungsband zu montieren. Ebenso kann man auf der rechten oberen Ecke eine Schlaufe (ähnlich bei Handys oder Digicams) durchziehen. Leider ist keine Schlaufe im Umfang dabei und ebenso kein Klips. Das heißt, man muss sich das Gerät immer umbinden und kann es leider nirgends anklipsen. Ein Klips im Style von Apples IPod Shuffle Gen3 hätte mich vor allem beim laufen gefreut. Aber dazu nachher mehr.

sizeAuch nicht schlecht sind die Abmessungen des Gerätes. Um das ganze einmal plakativ zu zeigen, habe ich das Gerät neben eine 1-Euro Münze gelegt.

Man kann dadurch gut sehen, dass es in etwa in der Gröߟe eines Fahrradtachos ist, wenn auch ein wenig dicker.

Das Gewicht des Gerätes beträgt 42 Gramm.

Wozu braucht man nun so ein Gerät?
Im Gegensatz zu Navigationsgeräten oder anderen üblich bekannten GPS Empfängern, hat es kein Display. Das braucht ein Tracker auch nicht. Es soll lediglich die Strecke aufzeichnen die man zurücklegt, um sie dann auf seinen Computer laden zu können. Der Fokus bei einem solchen Gerät liegt in meinen Augen in einer langen Akkulaufzeit, einer wetterfesten Hülle und einer geringen Größe bei maximalen Speicher.

Dieses Gerät besitzt allerdings auch noch eine Bluetooth Schnittstelle um die GPS Daten mit anderen Geräten teilen zu können. Das finde ich, ist ein besonders gutes Feature! Denn wenn man sich irgendwo verläuft, kann man das Handy verwenden um sich zumindest die aktuelle Position auszugeben.

Aber auch Navigationssoftware auf Mobiltelefonen die kein GPS besitzten, kann dadurch verwendet werden. Leider konnte ich dieses Feature nicht testen, da mein Handy (Xperia X1) es nicht ermöglicht, über JavaME das Bluetooth Modul anzusprechen und damit meine Testsoftware zu verwenden. Ich versuche diesen Test später einmal nachzuholen.

Kommen wir nun zu meinen Tests!

Test 1: Einfach los!

Meiner Meinung nach muss ein solches Gerät ohne langer Spielerei funktionieren. Deswegen habe ich es kurzerhand genommen und bei einer Fahrt in die Stadt verwendet. Laut Anleitung einfach den Button 1,5 Sekunden drücken und los.

Gesagt getan habe ich den Button gedrückt und auf die Armatur des Autos “geworfen”. Am Ziel angekommen habe ich es abgeschaltet und beim Heimweg das selbe noch einmal.

Zuhause habe ich das Gerät angeschlossen und war doch überrascht, dass es so gut funktioniert hat. Meine Strecke wurde aufgezeichnet und die hin und Retourfahrt waren in 2 unterschiedlichen Farben. Einzig beim zurückfahren brauchte das Gerät doch länger die Satelliten zu finden und die Strecke ging aufgrund meiner Rücksichtslosigkeit verloren. :)

Über die mitgelieferte Software kann man die Strecke auch gleich auf a-trip.com hochladen und teilen. Bis zu 100MB werden einem dort zur Verfügung gestellt. Auf meine Anfrage bezüglich weiterer MB wurde mir erklärt, dass dies künftig möglich sein wird, jedoch noch weiterer Planung bedarf. Wird allerdings eine Route als TOP bewertet, dann befindet sie sich außerhalb dieser 100MB Grenze.

Diese Teststrecke findet ihr unter http://www.a-trip.com/tracks/view/33543

Man muss allerdings seine Strecke nicht hochladen. Man kann sie auch in GPX oder MHT konvertieren oder aber auch einfach nur in der Software verwalten.

Test2: Laufen mit i-gotU

Beim laufen möchte ich natürlich so wenig wie möglich an meinen Körper haben. Nicht einmal eine Uhr will ich haben. Also wohin mit dem i-gotU Receiver? Nach kurzem überlegen kam mir die Lösung! Einfach auf den Schuh befestigen!

schuhKlar reicht das Band auch aus den Receiver am Handgelenk zu befestigen, doch das fand ich persönlich nicht angenehm. Die Befestigung am Schuh war einfach ideal für mich. Das Gewicht des Gerätes war nicht merkbar und während des Laufens musste ich sogar kontrollieren, ob ich es eh noch nicht verloren hatte, weil so gut gehalten hat :)

Auch diese Strecke habe ich wieder auf a-trip.com hochgeladen und ihr könnt sie über http://www.a-trip.com/tracks/view/33544 aufrufen. Man merkt gleich die sportlichere Ansicht die ebenso auch Höhenmeter etc. anzeigt.

Test3: Radfahren und Geotagging

Als vorletzten Test wollte ich noch während einer Radfahrt das Geotagging ausprobieren. Das ist jetzt nicht unbedingt ein Feature des Gerätes als mehr auch der beigelegten Software. Ziel ist es, mithilfe der mitgetrackten Strecke, festzustellen wo die Fotos mit der Digicam aufgenommen wurden und sie dann geeignet auf eine Karte zu platzieren.

rad_seite

In meinem Test bin ich wieder eine Route auf der Donauinsel abgefahren und habe dabei während des Fahrens fotografiert. Zu Hause angekommen habe ich die Fotos sowie die Strecke in das Programm gespielt und dieses hat dann die Strecke generiert, welche ihr unter http://www.a-trip.com/tracks/view/33542 betrachten könnt. Ebenso spielt die Software die berechnete Geoinformation in die EXIF Header der Fotos zurück und ermöglicht so anderer Software auch auf diese Information zuzugreifen.

Trotz dessen, dass ich mich im schnitt mit 21km/h bewegt habe, hat die Software die Bilder auf ca. 10m genau setzten können. Ich finde das wirklich gut! Will man die Fotos genauer platziert haben, sollte man einfach nur länger am betreffenden Punkt stehen bleiben. Doch wer braucht das schon genauer?

rad_nah

Test4: Die Wasserleitung VS i-gotU

Wie bereits erwähnt muss so ein Gerät auch Wetterfest sein. Um das schnell zu testen, habe ich es einfach einmal unter meine Wasserleitung gehalten. Nach ein paar Sekunden habe ich das Gerät wieder aus dem Wasserstrahl geholt und es funktioniert noch immer einwandfrei. Somit ist dieser Test auch zu meiner Zufriedenheit erledigt :)

FAZIT:

Also ich bin sehr Zufrieden mit diesem Produkt. Es ist einfach zu bedienen, wiegt wenig und macht einen wetterfesten Eindruck (siehe Test4). Der Preis mit ca. 79€ ist auch günstig. Man kann ihn sowohl als externen GPS Empfänger verwenden als auch schön zum tracken seiner strecken. Durch das geringe Gewicht und die einfachen Befestigungsmöglichkeiten ist es ziemlich gut zum Einsetzten.

In meinen Tests ist mir jetzt nichts besonders negativ aufgefallen. Gerade die Software könnte noch ein wenig überarbeitet werden. Denn um den Titel einer Strecke zu ändern muss man doch recht kompliziert durchs Menü gehen :) Auch das ich auf der Karte mit dem mittleren Mausrad nicht zoomen konnte störte mich ein wenig :D

Alles in allem ein gutes Gerät das ich nur empfehlen kann.

Ich werde noch einiges weiter testen und wenn mir etwas besonders auffällt, erfährt ihr es als erstes :) Demnächst gehe ich auch wandern und beim Snowboarden den Winter wird das Gerät sicher nicht fehlen!

Edit: Habe die Modellnummer noch hinzugefügt um Verwechslungen vorzubeugen. Außerdem habe ich mich im Preis verschaut. Dies wurde nun korrigiert.

Gestreifte Tabelle mit JavaScript Teil 1

Sep 19
2009

Jeder kennt den Effekt der gestreiften Tabelle. Sind die Zeilen abwechselnd in unterschiedlichen Farben, verliert man nicht so einfach den Überblick. Oftmals wird diese nette optische Unterstützung serverseitig (z.B.: in PHP) gelöst, aber manchmal ist es doch einfacher es mit JavaScript zu erledigen.

Doch wie macht man das nun einfach in JavaScript? Ich werde nun erklären wie das geht und einige Erweiterungen dazu geben.

Ich möchte hier kurz erwähnen, dass ich auch einige Ideen aus dem Internet habe, jedoch die Quellen nicht mehr finden kann! Sollte ich die Seite finden die mir den Anstoß gegeben hat, werde ich sie natürlich als Quelle führen!

Leider gibt es das Problem, dass CSS Eigenschaften auf der Tabellenreihe nicht ziehen. Deswegen färben wir jede Tabellendata (<td>)  einzeln.

/**
* Funktion zum streifen einer Tabelle
* @param id: Die Tabelle muss über eine ID verfügen und die wird hier übergeben
*/
function stripe(id) {
	//Variable fürs Farbwechseln
	var even = false;
	//Farbe für ungerade Zeilen
	var evenColor = "#ffffff";
	//Farbe für gerade Zeilen
	var oddColor = "#eeeeff";
	//Wir holen uns das Objekt der Tabelle
	var table = document.getElementById(id);
	//Wenn wir keine Tabelle erhalten haben, dann ist hier Ende
	if(! table) { return; }
	//Wir wollen nur den Tabllenbody streifen.
	var tbodies = table.getElementsByTagName("tbody");
	//Wichtig hier ist es, dass es laut Definition mehrere tbodys geben kann! Deswegen die Schleife
	for (var h = 0; h < tbodies.length; h++) {
		//Wir holen uns die Reihen
		var trs = tbodies[h].getElementsByTagName("tr");
		//Wir laufen eine Reihe nach der anderen durch
		for (var i = 0; i < trs.length; i++) {
			//Wir laufen nun alle Tabellendata durch
			for (var j = 0; j < tds.length; j++) {
				//Jetzt noch schnell den Hintergrund färben
				tds[j].style.backgroundColor = even ? evenColor : oddColor;
			}
			//Farbwechsel realisieren
			even =  ! even;
		}
	}
}

Ist jetzt glaube ich nicht so schwer. Deswegen werden wir diese Funktion erweitern!

Nehmen wir einmal an, wir wollen über ein PHP Script bestimmte Zellen schon vorfärben die unsere Funktion nicht ändern soll. Das heißt es sollen nur die geändert werden die keine Hintergrundfarbe besitzten.

Auch das ist noch relativ einfach gemacht. Wir müssen dazu nur eine if verzweigung vor dem färben hinzufügen :)

for (var j = 0; j < tds.length; j++) {
				if(!tds[j].style.backgroundColor){
					tds[j].style.backgroundColor = even ? evenColor : oddColor;
				}
			}

Das war einmal Teil I des Berichts. Im zweiten Teil zeige ich euch dann, wie man markierungen von Zeilen mit einer erweiterten Variante der Funktion realisieren kann.

Ebenso zeig ich euch eine Einfach variante mit der man auf unterschiedlichen Farben reagieren kann.

Denn leider ist es nicht möglich mit einem

if(tds[j].style.backgroundColor == "#FFFFFF")

zu vergleichen. Vor allem weil wenn man mit einem

alert(tds[j].style.backgroundColor);

Im InternetExplorer den Hexwert erhält und im FireFox einen rgb wert.
Freut euch schon auf Teil 2 :)

Noch immer Ärger mit Word 2007?

Sep 05
2009

Seit über 2 Jahren gibt es bereits das Office 2007 Paket. Microsoft brachte es gleichzeitig mit dem Betriebssystem Windows Vista am 30. Jänner 2007 heraus. Doch noch immer stelle ich fest, dass es Personen gibt, die das 2003 vorziehen.

Wenn man diese Frage wirklich auf Privatanwender auslegt, ist die Begründung oftmals die Bedienung. War doch die Menüführung von Office 2003  anders als die von 2007. Damals lernte man mühsam am Word 2003 wo die Menüpunkte versteckt waren und wie man sich sein Dokument zusammenbastelt.

Dabei hat Microsoft für den Umstieg interaktive Referenzhandbücher angelegt! Unter http://office.microsoft.com/de-at/word/HA100744321031.aspx kann man zum Beispiel das für Word öffnen.

Als Hauptansicht ist die Menüleite des alten Words zu sehen. Wählt man einen Menüpunkt aus, zeigt einem das Handbuch wo er nun im Word 2007 zu finden ist. Wer also willens ist umzulernen hat hiermit ein echt nettes Tool zur Verfügung.

Ich muss zugeben: Als ich meine erste größere Arbeit mit Word 2007 geschrieben hatte, war ich auch ein wenig frustriert. Es war ungewohnt und man lernt nicht gerne um, wenn man eigentlich wichtigeres zu machen hat. Allerdings ist es meiner Meinung nach wirklich einfacher zu bedienen!

Ebenso ärgerlich ist (passend zu dem Thema), dass noch immer nicht alle Leute in der Lage sind die neuen Dateiformate von Office 2007 zu öffnen. Also wenn ich davon ausgehe, dass der Empfänger es nur lesen möchte, schicke ich ein PDF, aber sonst muss er mit einem docx oder xlsx rechnen. :)

Die Hauptausrede Nr 1, warum man diese nicht öffnen kann? Ich habe leider nur Office 2003!

Aber Leute!
Dafür gibt es doch schon seit Ewigkeiten ein Update. Unter http://office.microsoft.com/de-at/word/HA100744321031.aspx kann man es downloaden und installieren. Damit kann man alle neuen Dateiformate im alten Office öffnen.

Warum allerdings einige Firmen das auch noch nicht installiert haben, ist mir ebenso ein Rätsel. :)

Naja soviel zum Ärger mit dem “neuen” Office 2007 :D

Vorladen von Bildern mit Statusanzeige

Sep 05
2009

Es gibt bereits sehr viele Scripte die Bilder vorladen mit oder ohne Statusanzeige.

Allerdings sind mir diese oft zu groß oder gewesen oder haben nur alle Bilder geladen die bereits über einen <img> Tag in der Homepage waren. Ich brauchte aber ein sehr kleines Script, da es auf mobilen Endgeräten ausgeführt werden sollte. Und es sollte nicht automatisch alle Bilder laden sondern erst auf Knopfdruck.

Leider habe ich dann nichts mehr passendes gefunden, deshalb habe ich mir folgende Funktionen selber geschrieben.

Das preloading wird erst ausgelöst wenn man die Funktion startPreloading() aufgerufen wird. Dann wird der Browser durch das erzeugen eines neuen Bilders und dem zuweisen einer URL dazu veranlasst dieses Bild zu laden. (Eigentlich erst durch das zuweisen der URL)

Über das Attribut “complete” kann nun überprüft werden ob das Laden beendet ist. Ein counter zählt die fertigen durch. Sind alle fertig geladen, dann wird die Funktion doSomething() aufgerufen. Wichtig dabei ist, dass man die 250ms pause beibehält. Denn wenn man keine Pause einbaut, erzeugt man ein Script, welches den Browser blockiert bis es fertig ist!

//Liste der Bilder
var global_imageList = new Array("bild1.jpg","bild2.jpg","bild3.jpg");
//Funktion die das Preloading startet
function startPreloading(){
	//Statusmeldung aktualisieren
	document.getElementById("status").innerHTML = "Lade Bilder für Animation...";
	pictures = new Array();
	if(global_imageList != null && global_imageList.length > 0){
		//Jedes Bild laden
		for(i=0;i<global_imageList.length;i++){
			tmp_img = new Image();
			tmp_img.src = url;
			pictures[i] = tmp_img;
		}
	}
	//Funktion zum kontrolieren aufrufen
	preloading(pictures);
}

function preloading(pictures){
	counter = 0;
	for(i=0;i<pictures.length;i++){
		if(pictures[i].complete){
			counter++;
		}
	}
	//Wenn alle Bilder geladen sind
	if(counter == pictures.length){
		//Jetzt sind alle Bilder geladen, also:
		doSomething();
	//Sonst status
	} else {
		document.getElementById("status").innerHTML = "Lade Bilder für Animation... ("+counter+"/"+pictures.length+")";
		//Eine Pause einlegen, sonst bleibt das Script hängen
		setTimeout(function(){preloading(pictures);},250);
	}
}

Das Script ist nun auch einfach anzupassen. Man muss nur die global_Imagelist mit seinen Bildern einfügen. Die Statusanzeige Passiert als text, indem der <div> Block mit dem Namen “Status” verändert wird.

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